Posts by DerSteffen

    Und das ist auch gut so und die sicherste Einstellung die man treffen kann.

    Es ist doch klar, dass bei kleinerem Sicherungsumfang irgendetwas nicht enthalten ist.

    Danke wiedermal für die schnelle Antwort. Das ist echt super, danke!

    "Irgendwas", genau. Es könnte programminterne Verlaufsdaten, oder aber z.B. nur Backup-Historie sein (die man vielleicht eh schon mehrfach geo-redundant hat) oder unverändlicher Programmdateien enthalten (ich habe von den wichtigen Systemen zusätzlich "Image-Backups") oder was auch immer. Daher meine Frage.

    Ich glaube, da sind dann einfach nur die Sicherungen der Vortage drin (man kann leider nicht direkt reingucken, aber das Programm-Log zeigt sowas). Das hieße dann beispielsweise:

    • Montag enthält alle Daten Stand Montag
    • Dienstag enthält alle Daten Stand Dienstag, plus Datensicherung von Montag
    • Mittwoch enthält alle Daten Stand Mittwoch, plus Datensicherung von Montag und Dienstag

    Auf dem Ziel liegen dann in der Datei, je nach Einstellung:

    • 1 x Mittwoch
    • 2 x Dienstag
    • 3 x Montag

    bei 30 Tagen hat man am Ende den ersten Montag 30-fach - und wenn man strategische Backups hat, das ganze z.B. (bei 3-2-1 Regel) dreifach, also 90 mal Montag.

    Statt weniger zu sichern empfehle ich von Zeit zu Zeit wirklich unnötige Komplettsicherungen zu löschen, etwa nach erfolgreichem Jahresabschluss.

    Leider im Vorfeld nie klar, was später "unnötig" sein wird... (Interessant, ich empfehle im Gegenteil, nach Jahresabschluss die Sicherung "permanent" zu archivieren (natürlich entsprechend gesetzlicher / datenschutzrechtlicher Bestimmungen)).

    So groß, dass es sich lohnt hier auszusieben, welche Sicherungen (und Zwischenstände) man später (hoffentlich!) nicht braucht, werden die Dateien doch kaum.

    Na ja, wenn man nicht im LAN arbeitet, dann vielleicht schon... Ich hatte erst zwei Monate 2024 gemacht (um zu sehen, ob die Ergebnisse gleich sind, wie beim Jahresabschluss) und schon fast 50 MB, die dann täglich über eine suboptimale Mobilfunkverbindung auf mein Backupsystem gespielt wurden (und musste immer warten, bis ich den Laptop zuklappen kann [hibernate]). Bei 30 Tagen 3fach wären das dann so um die 5 GB. Die Backupumgebung synchronisiert dann übrigens stündliche ZFS snapshots auf einen örtlich getrennten (remote) Server und weil das tagsüber war (und ich das limit etwas zu hoch hatte), ruckelte dann auch noch die RDP Verbindung meiner Frau - und das ist natürlich unbedingt zu vermeiden!

    Aktuell hab ich nur 4MB, das ist schon ein merklicher Unterschied.

    In den BWA (Betriebswirtschaftliche Auswertungen) kannst Du im Grunde ganz nach Belieben eigene Auswertungen erstellen und auswerten lassen. Je nach Deiner Fragestellung an eine individuelle Auswertung können auch von den üblichen Berechnungen abweichende Einstellungen für Dich etwas hergeben. Du solltest Dir aber darüber im klaren sein, dass individuelle Auswertungen dann einen Vergleich mit anderen Betrieben (mit Standard BWA) erschwert oder unmöglich macht. Z. B. für Bankgespräche dürften solche Auswertungen ungeeignet sein.

    Offene Forderungen einfach ins Betriebsergebnis zu summieren (ohne sie ggf. separat als solche aufzuführen) halte ich bei einem Unternehmen, dass den Gewinn nach EÜR ermittelt für irritierend. Wenn man Forderungen berücksichtigen will, lassen sie sich aus den sonstigen Konten ersehen.

    Danke für Deine schnelle Antwort. Die deckt sich zum Teil, wenn ich es richtig verstehe, mit der von Wiko:

    Dann würde die BWA, also die betriebliche Sicht, ja unter Umständen signifikant von der gewählten steuerlichen abhängen, warum würde man das wollen? Spannender sind dabei ja offene Verbindlichkeiten, die dann ja auch nicht berücksichtigt würden und so könnte trotz hoher Verbindlichkeiten die BWA positiv aussehen, weil man Rechnungen nicht bezahlt hat - dann nützt einem die BWA ja nicht viel.

    Vor allen diesen Überlegungen solltest Du Dir aber zuerst Klarheit darüber verschaffen, was Du von der jeweiligen Auswertung erwartest.

    Was ich erwarte, ist mir schon klar (betrieblicher Rohertrag, quartalsweise; ich habe einige zwar sehr zuverlässig, aber auch sehr spät und unregelmässiger zahlender Kunden, daher ist die EÜR hier nicht so zielführend), aber das kann natürlich sein, dass die Fachwelt das anders sieht.

    Nein. Bei EÜR zählen Forderungen und Verbindlichkeiten nicht zum Ergebnis, sie tauchen erst darin auf, wenn sie auch realisiert sind.

    Das Programm lässt jedem die Freiheit die BWA so zu verbiegen, wie es ihm beliebt. Zu raten ist das aber nicht.

    Danke für die schnelle Antwort.

    Ich bin nicht bei EÜR, sondern bei BWA. Da will ich ja nicht die steuerliche Sicht sehen, sondern die betriebswirtschaftliche.

    Warum "verbiegen"? Noch nicht ausgelichene Forderungen gehören betrieblich doch ganz klar zur Leistung, ebenso wie offene Verbindlichkeiten. Wäre das nicht fatal, die nach einem (meines Wissens nach aus dem Steuerrecht stammenden) "Zufluß/Abflussprinzips" zu betrachten? Die würden ja dann fehlen und man gewänne einen falschen Eindruck.

    Ich habe eine ganze Weile zu BWAs gelesen, aber nichts gefunden, warum es verbiegen sein sollte. Hast Du da einen Link, wo ich mich tiefer einlesen kann?

    Meine Empfehlung: Das Verständnis der Gewinnermittlungsunterschiede zwischen EÜR und Bilanz verstehen und akzeptieren. :)

    Es geht mir nicht um EÜR (oder Bilanz), sondern um eine Betriebswirtschaftliche Auswertung, die ja eine eigene Art der Gewinnermittlung hat, dass muss man ja auseinanderhalten.

    Hallo,

    in den Einstellungen zur Vollständigen Datensicherung ist standardmäßig die Option "Sicherungsdateien" aktiviert. Im Buchhalter.pdf finde ich dazu nur "weiterhin kann ausgewählt werden, ob...zusätzliche Sicherungen der Buchhaltungsdateien kopiert werden sollen.".

    Sind "zusätzliche Sicherungen" die automatischen täglichen Sicherungen? Bedeutet, das, dass die Komplett-Sicherungen damit die vorherigen täglichen Sicherungen beinhaltet? Das erzeugt ja dann schnell große Sicherungsdaten.

    Per Voreinstellung würde ja dadurch jeden Tag eine Sicherungsdatei erzeugt, die alle (nicht gelöschten) vorherigen täglichen Sicherungsdateien auch nochmal beinhaltet, aber wozu sollte das gut sein...

    Was verstehe ich falsch?

    Kann ich den Haken Sicherungsdateien gefahrlos entfernen (Datensicherung ins Netzwerk ist dann ja viel schneller und kleiner), oder sollte ich es lieber anlassen (z.B. weil sonst noch etwas fehlt)?


    Hallo,

    über die Faktura-Funktion werden offene Forderungen auf 1390 gebucht. Diese tauchen in der BWA nicht in der Gesamtleistung auf und sind damit nicht Teil des Betriebsergebnisses. Meines Verständnisses nach gehören offene Forderungen jedoch zum Betriebsergebnis, ist das korrekt?

    Soll ich das Konto 1390 manuell zu Einnahmen zuordnen?


    Du wirfst einiges durcheinander und man müsste etliche Grundlagen klären, bevor die Funktionsweise eines Buchhaltungsprogramms deutlich wird.

    "erwarte korrekte Steuerautomatik ohne Verrechnungskonto" Das kann nicht funktionieren, jedenfalls nicht wenn ein IST-Versteuerer seine Ausgangsrechnungen vor dem Zahlungseingang buchen will.

    Ich habe das für die Suchfunktion geschrieben, falls mal jemand anders die gleiche Frage hat und eine *kurze* Antwort sucht, damit das nicht im den langen "Du wirfst durcheinander"-Texten untergeht. Mein "das ist falsch" ist ja im Prinzip das gleiche wie "Das kann nicht funktionieren".

    Sicherlich ist das für Dich alles klar (vermutlich 20 Jahre Datev-Kontenrahmen-Erfahrung), aber hier kommen sicherlich auch wenig erfahrene Nutzer, und denen hoffe ich damit ein bisschen helfen zu können.

    (Jetzt könnte man ganz spitzfindig sagen, strenggnommen ist nur meine Aussage korrekt, denn natürlich *kann* es funktionieren, man müsste sich nur mal von der gewohnten "Datev-Art" der Kontenverwendung gedanklich lösen und würde es sehen; natürlich könnte man beliebige weitere Eigenschaften von Buchungen nutzen, sogar das Datum, und beliebige weitere Eigenschaften anfügen. Das macht "man" nur nicht - aber es geht natürlich. Und irgendwann werden Hersteller das anbieten und irgendwann wird man sich wundern, warum man das nicht immer so gemacht hat :))

    "Das Erlöskonto darf erst bei Zahlungseingang angesprochen werden, also ohne Personenkonto" Richtig, das Erlöskonto ist erst bei Zahlungseingang zu buchen denn vorher ist ja für die EÜR kein Erlös gegeben. Aber falsch ist, dass deswegen ohne Personenkonten zu buchen wäre.

    Später hast Du es dann verstanden.

    Das hab ich doch auch gar nicht geschrieben...

    Wenn man dem einen Beispiel der Hilfe folgend ohne Personenkonto Bank an Erlös bucht, braucht man kein Verrechnungskonto. Wenn man einem anderen Beispiel aus der HIlfe mit Personenkonto folgt (was nicht zu EÜR passt, weil es kein Verrechnungsskonto nutzt), braucht man ein Verrechnungskonto. Daher ist ein "schau in die Hilfe" für Laien mit Vorsicht zu genießen, denn da stehen ja viele Möglichkeiten. Beispiele sind ja nur unter bestimmten Voraussetzungen gültig, die nicht explizit dran stehen, und daher ist es doch gut, wenn das hier über die Suchfunktion zu finden ist, oder nicht?

    (BTW: Ich glaube, das, was hier nicht verstanden wurde, bin ich, aber egal :))

    Wie gesagt, die "laienhafte Zusammenfassung" war nur für die Suchfunktion gedacht, die jetzt auch diese Frage beantwortet, so dass nie wieder jemand fragen muss, und das ist doch was Gutes :)

    bitte schaue Dir die jeweiligen Hilfen an und teste die Funktionen in einem Test-Mandanten (Test-Firma). Auch sind schon viele Fragen hier im Forum beantwortet, bitte die entsprechenden Unterforen dazu durchschauen und ggf. die Suche über die Forenbeiträge nutzen. Für das Einarbeiten in das Programm und seine Funktionen kann auch die Buchhalter.pdf helfen.

    Ja danke für die Hinweise, das habe ich natürlich alles gemacht und tue es weiter.

    Wie bei Frage 6. wo Du selbst die Frage beantwortest, bitte selbst erst informieren!

    Ich habe den Trick, das Datum vorrübergehend zu ändern, selbst herausgefunden. Ich glaube, der steht da nicht.


    Deine Fragen zielen teils auf die Programmbedienung und teils auf die grundlegende Einrichtung des Programms, insbesondere unter Berücksichtigung Deiner Vorgaben/Wünsche. Zur Bedienung und Einsatz der Funktionen bitte wie oben beschrieben die möglichen Informationsquellen nutzen und ggf. im entsprechenden Unterforum nachfragen. Deine Vorüberlegungen (z. B. wie soll ich die Belegnummern bei Zahlung vergeben oder vergeben lassen?) kannst Du leichter entscheiden, wenn Du zuerst die möglichen Funktionen verstanden hast.

    Das Programm unterstützt ja vieles, man kann auf Belegnummern verzichten, eine globale per Hand vergeben oder hunderte automatische Kreise verwenden. Dabei beeinflußt die Arbeitsweise von Programmen auch immer die Arbeitsweise der Menschen. Im Rahmen der meist großen Möglichkeiten gibt es, je nach Programm, manchmal Funktionen, die zwar angeboten werden, aber umständlich sind oder Nachteile haben. Das merkt man mitunter erst, wenn man einen Fehler gemacht hat. Das kann man verhindern, in dem man nachfragt, ob man einen sinnvollen (und nicht nur möglichen) Weg gefunden hat.

    Schon die erste Frage lässt sich nicht vernünftig mit Ja oder Nein beantworten. Es hängt nämlich ganz davon ab, wie Du Deine Buchhaltung organisierst, ob bei der Zahlung besser die Rechnungsnummer oder die Kontoauszugsnummer verwendet werden sollte oder ob nicht doch

    Ich weiß, wie ich meine Buchhaltung organisiert habe, aber nicht, ob es geschickter wäre, Anpassungen zu machen. Daher habe ich in aller Bescheidenheit gefragt. Ich finde die Verwendung der Bank-Belegnummer praktisch, andere finden es vielleicht total doof. Vielleicht alle außer mir. Vielleicht fehlt daher gute Untersützung im Programm und es wäre für alle besser, wenn ich nicht als einziger Bank-Beleg-Nummern verwendete. Ohne zu Fragen würde ich das ja nie erfahren.

    Wollte man sich mit dieser einen Frage zu Deinen Randbedingungen befassen, bedarf es etlicher Rückfragen. Das wird völlig unübersichtlich wenn die anderen Fragen (und jeweiligen Rückfragen!) im selben Thread stehen.

    Das ist sicher alles richtig, aber nicht das Thema und nicht meine Frage. Ich wollte nur wissen, ob ich seitens des Programms Probleme erwarten sollte oder nicht.

    ich wollte einfach nur ein

    1) ja

    2) ja

    3) nein, siehe https://

    aber hab ich ja sogar geschrieben :)

    Ich gehe daher erst mal nicht weiter auf die Fragen ein und schließe das Thema auch gleich, weil es keine Frage zu Buchungen betrifft.

    Das ist dafür aber viel Text!

    Folgend nur einige Hinweise, die aus meiner Pinwand stammen.

    Der Link reicht doch, warum so viel Text?

    Bitte lass doch anderen die Möglichkeit, zu antworten, für einen geübten Benutzer dauert das sicherlich nur wenige Sekunden.

    Hallo,

    ich möchte den empfohlenen Weg für eine EÜR Ausgangsrechnung gehen. Ich möchte als Belegnummer bei der Rechnung die Rechnungsnummer und bei der Zahlung die Kontoauszugsnummer. Ich möchte sicherstellen, dass ich die Basisbedienung für meinen Fall jetzt richtig verstanden habe, denn die Doku beschreibt ja alle Möglichkeiten, die es gibt.

    Ich hoffe, ich habe schnell zu beantwortenede "ja/nein" Fragen gestellt; für jedes "nein" wäre ich über einen Link / Hinweis dankbar.

    Fragen in kurz:

    1. Es ist OK, den Kontoauszug als Belegnummer bei Zahlung zu nehmen, richtig (oder sollte man lieber Rechnungsnummer lassen)? Mir gefällt Kontoauszug viel besser.
    2. Bei Rechnungen und Zahlungen gibt es "Rechnungsnummer einstellen", das gilt für alle Rechnungen (an alle Debitoren) bzw für alle Zahlungen gegen Debitoren, richtig?
    3. Bei Zahlungen gibt es "Rechnungsnummer automatisch vergeben", meint das die Belegnummer der Zahlung (insb. wenn man Kontoauszugsnr nimmt)?
    4. Es kommt ein Dialog "Bitte geben Sie Betrag ein:", aber der "heißt" nur "falsch" (ist Buchungsbestätigungsdialog), richtig?
    5. So generierte Buchungen kann man im Stapel auch mit Expertenmodus nicht ändern (außer Memo), richtig?
    6. Wenn man sich z.B. im Buchungstext vertippt hat, muss man über Menü Verwalten | Kunden und Lieferanten [Zahlungen] löschen und neu machen, richtig (oder kann man irgendwo bearbeiten)?
      --> EDIT: Nein, falsch, das geht doch. Man kann die Werte einfach im Rechnungsdialog bearbeiten und [Speichern] aktualisiert automatisch die Buchungen im Stapel.
      Beim Buchungtext von Zahlungen geht der Trick, vorrübergehend z.B. das Datum zu ändern, dann kann man [Speichern] (sonst kommt "Werte nicht verändert"). Dabei kann man dann in "Betrag eingeben:" den Buchungstext ändern. Dann kann man das Datum wieder zurückändern.
    7. Beim Löschen kommt "Der Zähler sollte um den Wert 1 verringert werden" und danach "Rechnungsnummer einstellen", aber ich verwende keine automatischen Rechnungsnummern. Ist das damit für mich egal und zu ignorieren?

    Der Rest des Textes beschreibt, was genau ich gedrückt habe, falls das für die Fragen wichtig ist (sonst bitte gar nicht lesen, ist das gleiche in lang).


    Ausführlich:

    ich habe über Menü Verwalten | Kunden und Lieferanten [Rechnungen] NEU "einfache...ohne Druck". "Rechnungsnr einstellen":

    Quote

    Buchungstext "<RECHNUNGSNUMMER>,K<KUNDENNUMMER>,<DATUM> Rechnungsausgang"

    [ ] Rechnungsnummer generieren

    [x] Buchungstext automatisch

    Das ist eine globale Einstellung für alle Debitoren Rechnungen, die man nur einmal machen muss, richtig?

    und trage ein: Datum 01.12.2024, Rechnungsnummer "RG-2024-TEST-1" (sei aus meiner Faktura), Betrag 119000,00 (Rest unverändert, also ErlKto 8400, inl norm St, Erlöse 19%, brutto, Ust normal. [Speichern] [Beenden]


    Es sei bezahlt.

    Ich nutze Menü Verwalten | Kunden und Lieferanten [Zahlungen], richtig?

    [NEU] Datum 03.12.2024, Belegkreis "bank", Belegnummer "12", Finanzkonto 1240 (Bank4). Zahlungart "bar" ist bei 1200er natürlich Quatsch, ändere ich in Überweisung (was der EÜR egal sein sollte, oder?) und Betrag 119000 Euro.

    [ ] automatisch

    [ ] Beleg wie Rechnung

    Es gibt einen Haken "keine automatische Rechnungsnummer", ist damit "keine automatische Belegnummer" gemeint? Die Rechnungsnummer ist ja bereits vergeben worden.

    Gleiches zu "Rechnungsnummer einstellen".

    Quote

    [ ] Rechnungsnummer generieren

    [x] Buchungstext automatisch

    <RECHNUNGSNUMMER>,K<KUNDENNUMMER>,<DATUM> Zahlungseingang

    Dann drücke ich Speichern und kriege Dialog "Bitte geben Sie Betrag ein".

    Ist die Überschrift "Bitte geben Sie Betrag ein" "falsch" und sollte besser "Bitte bestätigen Sie die Buchungen" heißen?

    Ich kann den Betrag aber nicht eingeben (ist ausgegraut) und auch sonst fast nichts ändern, also drücke ich "Buchen".

    Ich erfreue mich an drei korrekten Buchungen im Stapel bei "Im Expertenmodus buchen".

    Dann kann ich zwar Buchungstext korrigieren oder ein Datum, sind normale Eingabefelder, aber der [Ändern] Button ist ausgegraut. Ist das so, weil über Faktura-Funktion generierte Buchungen nicht geändert werden können? [MEMO] geht aber, das ist toll.

    Falls man sich vertan hat, kann man irgendwie gleich zu der Rechung oder Zahlung springen, oder muss man sich die raussuchen?

    Kann man die dann nur löschen und neu machen (oder kann man die auch ändern)? Ich finde bei Zahlungen nur "löschen".

    Ich gehe Verwalten | Kunden und Lieferanten [Zahlungen], [löschen].

    Verwalten | Kunden und Lieferanten [Rechnungen], [löschen], [Nur löschen] (kein Storno). Es kommt "Der Zähler sollte um den Wert 1 verringert werden" und "Rechnungsnummer generieren".

    Das ist hier unnötig/egal, weil ich nicht automatisch generiere, und ich sage einfach [OK], richtig?

    Danke für die schnelle Antwort und den Link. Werde ich mal probieren.

    Eigentlich wollte ich nur buchen und keine Fakturafunktion nutzen (ich habe letztes Jahr erst auf Fakturama migriert, was locker zwei drei Arbeitstage gekostet hatte). Vermutlich werde ich am Ende dann aber manuell die (aus meiner Sicht nicht perfekt / zeitgemäß / wunschgemäß arbeitende) Steuerautomatik über ein Verrechnungskonto (1390) "austricksen", das ist für mich wohl das einfachste.

    Ahh, wenn man über die Zahlungen-Funktion die Zahlung bucht, dann werden beide Buchungen (Ausgleich Personenkonto und 1390|8400) automatisch erstellt. Dadurch hat man gar keine zusätzliche Arbeit!

    Danke!

    Bei Ist-Versteuerung EÜR ist es einfacher, in der Kunden- und Lieferantenverwaltung zu buchen, wenn Du dort das Verrechnungskonto aktivierst, werden die Erlöse erst bei Zahlungseingang gebucht, auch kannst Du dort PDF-Rechnungen und E-Rechnungen erstellen:

    https://www.taxpool.net/HTML/ausgangsrechnung_erstellen.htm

    Danke für die schnelle Antwort und den Link. Werde ich mal probieren.

    Eigentlich wollte ich nur buchen und keine Fakturafunktion nutzen (ich habe letztes Jahr erst auf Fakturama migriert, was locker zwei drei Arbeitstage gekostet hatte). Vermutlich werde ich am Ende dann aber manuell die (aus meiner Sicht nicht perfekt / zeitgemäß / wunschgemäß arbeitende) Steuerautomatik über ein Verrechnungskonto (1390) "austricksen", das ist für mich wohl das einfachste.

    Danke für die schnelle und ausführliche Antwort.

    tl;dr: EÜR funlktioniert am besten, wenn man Personenkonten und die Faktura/Rechnungen Funktion benutzt (was leider deutlich mehr Arbeit macht, aber sei's drum).

    Falls jemand über die Suc hfunktion hierhin kommt:

    Mein Problem richtig formuliert lautet: "ich nutze EÜR mit Personenkonten und erwarte korrekte Steuerautomatik ohne Verrechnungskonto, und das ist falsch. Das Erlöskonto darf erst bei Zahlungseingang angesprochen werden, also ohne Personenkonto (nur Zahlung buchen), oder über Verrechnungskonto das Erlöskonto erst bei Zahlung buchen."

    (ich hoffe, ich hab es richtig verstanden; falls ja, ist der Rest unten unwichtig)

    Modular hat schon darauf verwiesen, besser die Buchungen automatisch erstellen zu lassen, in dem die Rechnungen in der Kunden- und Lieferantenverwaltung (ich nenne sie die Faktura) erstellt werden, worauf hin die Buchungen automatisch und richtig an die Buchhaltung übergeben werden.

    Ich will durch den Kauf von Taxpool ja eigentlich nur Zeit bei der EÜR (und USt/UstVA) sparen, und nicht noch eine Faktura nutzen (habe gerade letztes Jahr erst auf Fakturama migriert). Bin überrascht, was da in Taxpool alles drin ist, echt toll!

    Die vielen Fragen die jetzt bei Dir auftauchen kann ich kaum alle abarbeiten und dazu die Hintergründe ausbreiten. Viele von denen erübrigen sich, wenn Du Dich mit den Einstellungen beschäftigst, die Du bei der Einrichtung des Programms wohl noch nicht so gründlich durchgearbeitet hast.

    ja, das kann leider gut sein, es gibt ja sehr viele Funktionen. Was natürlich toll ist!

    Fakturafunktionen möchte ich eigentlich gar nicht nutzen (aber wenn das empfohlen ist, damit EÜR einfacher wird, sei es drum). Sonst gern links auf die Doku. (sehr viele Funktionen, aber Steuerautomatik scheint auf Stand Datev der 90er SCNR).

    Daher nur kurz folgendes.

    Eine Ausgangsrechnung (AR) ist bei EÜR und IST-Versteuerung gewinnwirksam (für die EÜR) und umsatzsteuerlich erst bei Zahlungseingang zu buchen/wirksam. Um dennoch seine OPs überwachen zu können, werden AR in der Faktura erfasst, wo die gewinnwirksame und umsatzsteuerliche Wirksamkeit erst bei einem zugeörigen Zahlungseingang ausgelöst wird.

    Eigentlich wollte ich nicht noch eine OP Verwaltung (habe letztes Jahr auf Fakturama migriert), ich dachte, ich kauf ein einfaches EÜR Programm (dass das für 65 Euro da alles drin ist, ist beeindruckend).

    Ich finde in der Dokumentation nicht, dass man lieber Faktura nutzen soll, wenn man EÜR (und Personenkonten?) machen möchte. Aber dann ist es eben so.

    Dies geschieht, in dem die Rechnung (besser die Forderung) zunächst auf einem Verrechnungskonto (1390) gebucht wird (ohne bereits den Umsatzerlös und USt - z. B. 8400 Erlöse 19 % USt - zu buchen.

    und dann aber auch manuellen 1390 Ausgleichen (und bei Zahlung zwei Buchungen machen)? (ähnlich hatte ich das mit GNU cash probiert, was keine echte Unterstützung für IST Versteuerung hatte und das so "emuliert" wurde, das war mir aber zu umständlich; stammt aus einer Datev-Anleitung aus den 90ern. Schade, ich dachte, das wäre heutzutage komfortabler).

    Danke für den Hinweis! Das löst mein Problem. Ich glaube, das kriege ich hin.


    In der Buchungsmaske "Einfach Buchen" werden aber lediglich Buchungen mit Finanzkonten (Kasse, Bank, etc.) erfasst. Will man tatsächlich die Forderung aus der Rechnung manuell buchen, ist die Buchungsmaske "Im Expertenmodus Buchen" erforderlich. Dem "Experten" muss dann aber auch klar sein, dass zum Datum der Rechnungsstellung noch kein Umsatzkonto bebucht werden darf, es sei denn, die Rechnung wäre am gleichen Datum bezahlt worden. :)

    Ich will einfach nur zügig arbeiten. Wenn das Programm vorsieht, da eine Fakturafunktion zu nutzen, mach ich das, ich möchte keinem Ärger durch "you are holding it wrong" nachrennen, sondern den einfachen, geraden Weg.

    Schau Dir an, welche Buchungen - nach Erstellen der Rechnung in der Faktura - im Expertenmodus angezeigt werden.

    Ja, danke, das mache ich!

    Die für 2024 mache ich dann aber vielleicht manuell über ein Verrechnungskonto. Für die Zukunft wäre es für mich am einfachsten ohne Personenkonten, aber das "versteckt" Informationen, die ich gern sehen möchte.


    Danke für die schnellen und ausführlichen Antworten!

    Dann kann das Programm nicht erkennen, dass der gebuchte Erlös tatsächlich nur eine Forderung ist.

    Die Automatiken die dem Unbedarften die Details ersparen laufen im Hinzergrund der Faktura. Beim manuellen buchen muss man dann schon genau wissen, was man "anrichtet"". :)

    Zeigt der "Expertenmodus" nicht alle Buchungen und deren Eigenschaften?

    Ich habe schon bemerkt, dass ich OP Buchungen nicht frei editieren kann (beispielsweise, wenn man sich in der Belegnummer vertippt hat, kann man das nicht ändern, ohne die Zahlung zu löschen und neu zu machen). Vermutlich kann man sich dadurch nicht so leicht in den Fuss schießen, was ja grundsätzlich keine schlechte Sache ist :)

    Was tut denn die Faktura (von der ich beim Kauf nicht mal wusste, dass da so viel integriert ist, auch Mahnwesen und alles scheint drin zu sein) da? In Lexware hatte ich auch die Faktura (heißt da WaWi) benutzt, aber die hat nur "normale" Buchungen in die Fibu exportiert, und wenn man das gleiche manuell gebucht hat, bekam man gleiche Ergebnisse (war aber Bilanz, nicht EÜR), denn es wurde alles über Konteneigenschaften (Automatikkonten) gesteuert. Ist das hier anders?

    Was muss ich denn nun tun? Augenscheinlich soll man Rechnungen nicht einbuchen, sondern anders erzeugen?

    Leider finde ich in der Hilfe nichts dazu. Hast Du einen Link dazu?

    Ich hoffe mit Dir. Aber wer weiß, ohne die Einstellungen sehen zu können, was Du eingestellt hast. :)

    Zu dem Betriebsergebnis siehe den Hinweis in der letzten Tabelle (Unterstützung in der Kunden/- und Lieferantenverwaltung:) auf dieser Hilfe-Seite.


    Danke für die schnelle (nächtliche! :)) Antwort!

    Du meinst den Teil:

    "Hinweis bei benutzerdefinierter Einstellung zur Vorsteuer-Forderung: Standardmässig benutzt das Programm bei der Einnahme-Überschussrechnung das Wahlrecht, die Vorsteuer erst bei der Zahlung zu buchen."?

    Wusste gar nicht, dass es sowas gibt. Der Haken ist tatsächlich gesetzt:

    aber da geht es ja um Vorsteuer und Kreditoren - ich habe ja ein "Problem" mit einem Debitor.
    Ich habe die Einstellung "Bei Ist-Versteuerung und EÜR Vorsteuer bei Kreditoren bei Rechnungseingang buchen." testweise deaktiviert, sie scheint auf die Debitoren keinen Einfluss zu haben.

    Hallo,

    ich habe bisher mit einer anderen Software (Lexware Buchhalter Pro) Bilanz gemacht (Gewerbe) und steige jetzt auf Taxpool EÜR (Freiberufler) um. Ich verwende (weiterhin) SKR03 und IST Versteuerung. Bank ist 1240 (Bank4, alte Firma hat 3 Banken). Ich habe die Einstellungen beim ersten Start hoffentlich richtig gemacht (erschein alles klar, aber wer weiß) und dann Debitoren und Kreditorenkonten aus einem Lexware-Dateiexport imporiert (ich habe Kundennummer = Debitorenkontonummer, daher verwende ich die natürlich weiter).

    Nun buche ich z.b (alles Stapel):

    1) (offene) Forderung einbuchen:

    01.12.2024 Beleg "RG-20240001", Text "RG-20240001,MaxMustermann"  EUR 99,00, Konto 12001 (mmuster) an 8400 (Erl19)

    2) Zahlung:

    über OP Menü Neue Zahlung Gegenkonto 1240 (Bank 4), das ergibt:

    13.12.2024 Beleg "Bank-12", Text "RG-20240001 Mustermann Zahlungseingang", EUR 99,00, Konto 1240 (bank4) an 12001 (mmuster) 

    in der EÜR über Menü Berichte - Einnahme / Überschuss erscheinen 99 Euro Betriebsergebnis (wie ich es erwarte).

    Nun habe ich aber eine noch nicht beglichene Forderung:

    02.12.2024 Beleg "RG-20240002", Text "RG-20240002,Kunde2", EUR 1.234.500,00 Konto 12002 (kunde2) an 8400 (Erl19)

    also eine offene Forderung ohne Geldfluss, die auf das Betriebsergebnis EÜR ja keinen Einfluss hat,

    aber in der EÜR über Menü Berichte - Einnahme / Überschuss erscheinen 1.234.599,00 Euro Betriebsergebnis.

    Dabei steht im "Kontennachweis sonstiger Konten":

    12002 Kunde2 1.234.500,00 S

    aber unter "Gesamt" steht die gleiche Zahl wie unter "Summe Betriebseinnahmen" und "Betriebsergebnis" (nämlich 1.234.599,00).

    Ich erwarte aber nur 99 Euro, denn die Fantastillion ist ja nicht bezahlt (den Wert hab ich testweise so hoch gesetzt).

    Was mache ich falsch?