Posts by kein_buecherwurm

    Uff, nach viel Recherche und Abstimmung (das Thema ist doch anders komplex als gedacht) ist eine entsprechende Kontonummer gefunden worden.
    Dies hängt aber tatsächlich sehr vom Einzelfall ab und sollte entsprechend bewertet werden, so dass ich hier keine allgemein gültige Antwort zur Verfügung stellen möchte - die vielleicht übermorgen aufgrund sich verändernder Bedingungen ggf. nicht mehr richtig sein könnte.

    Wenn jemand für seine Konstellation eine entsprechende Analyse/Beratung wünscht, dem kann ich empfehlen hier mal nachzufragen:

    Klick mal!

    Lieben Dank an alle, die zur Wissensfindung beigetragen haben
    Gruß ins Forum

    Case closed.

    @Wiko:

    Jetzt wird mir klar, warum ich hier in der Zwickmühle des (Un-Verständnisses saß.
    ich denke, du hast es richtig erfasst, obgleich der Österreicher in seiner Gutschrift nur eine Position "Ladeprozess" ausweist.

    In der Abrechnung des Österreichers wird die Vergütung des Ladeprozesses (verkaufte Menge an Strom abzügl. der anteiligen Dienstleistungskosten) im Reverse Charge Verfahren ausgewiesen und als Gutschrift auf mein Konto geleistet.

    Als steuerrechtliche Definition wird in der ´Self-Bill´ die Lieferung von Strom angegeben und das der Empfänger die Mehrwertsteuer leistet.

    Darf ich dir den Beleg einmal zur Ansicht als PN senden?

    Das nötige Verständnis der Konten und ihrer Funktionen wurde bereits in dem anderen Thema (siehe Beitrag von lisari) schon angesprochen. Daraus wurde wohl nicht gelernt.

    @taxloop:
    Die erste Anfrage war aus dem Januar; bis heute hat sich daraus schon eine gewisse Lernkurve ergeben.
    Wer im Wasser erste Schritte macht, wird nicht gleich schwimmen können.

    Ich denke, dass ich einfache Eingangs- und Ausgangsrechnungen inzwischen richtig erfasst habe und fange nun an die Zahlungen zuzuordnen.
    Die Erfassung der Belege im Reiter Rechnung (Modul Kunden-/Lieferantenverwaltung) macht dies ja recht einfach möglich (wenn die Konten nicht wären). Über den Menüpunkt Zahlungen geht es nun weiter mit meiner Erfahrungs- und Lernkurve (und den ersten Schritten) im Buchhaltungsprogramm Taxpool.


    modular;
    Vielen Dank für den Link zum Artikel zur Abgabe von Strom an Ladesäulen. Die Informationen daraus sind echt hilfreich, denn:
    Damit wird klar, dass es sich um eine Lieferung handelt.

    Als steuerrechtliche Definition wird in der ´Self-Bill´ die Lieferung von Strom angegeben und das der Empfänger die Mehrwertsteuer leistet.

    Deckungsgleichheit - also geklärt.

    Es gibt also scheinbar zwei wesentliche Komponenten (ohne Gewähr), falls Du den Strom verkaufst,


    Dies zu durchblicken, war u.a. der Grund für meine Anfrage - und natürlich das entsprechende Konto herauszufinden.

    Der Ladekunde, also derjenige, der an einer öffentlichen Ladestation Strom für sein E-Auto zapft, zahlt in der Regel nicht in bar, noch erhält er direkt vom Ladestationsbetreiber eine Rechnung für die bezogene Menge Strom. Der Ladestationsbetreiber und der Ladekunde kennen sich nicht, sie sehen sich nicht einmal.
    Der Ladekunde nutzt eine "Ladekarte" seines ausgewählten Anbieters und die bezogene Menge Strom wird dann über Roaming Verfahren über einen, nennen wir ihn, hier der Einfachheit halber, einmal `Abrechnungsdienstleister´ (der Österreicher) bezahlt. Der Abrechnungsdienstleister streicht seine Dienstleistungspauschale durch Abzug von einem vereinbarten Vergütungssatz ab, erstellt dazu die vorgenannte ´Self-Bill´ für den Ladestationsbetreiber und zahlt den Erlös auf dessen Bankkonto.
    (Dienstleistungspauchale - daher die Unsicherheit, welches Konto richtig ist: Lieferung oder Leistung. Aber das ist ja nun geklärt.)

    Aus den Tiefen des Betriebsvertrags mit dem Österreicher gelesen, heißt es dann dort so ähnlich:

    Ist der Österreicher nun also mein Lieferant oder mein Kunde, von dem ich die ´Gutschrift´ erhalte und wie würde die hier erhaltene Gebühr dann richtig kontiert werden?

    Für mich klang dann " 8315 Erlös aus im Inland steuerpflichtige EU-Lieferungen 19% Ust. (SKR03)" richtig.

    Kann es sein, dass ich den Österreicher dann falschverstandener Weise als Lieferant angelegt habe?
    Mir war ja aufgefallen, dass der Betrag im Bericht negativ erscheint.

    Aber wie gesagt, ich stehe noch mit den Füßen im Wasser - und habe noch einiges vor mir, bis ich leidlich schwimmen kann. Daher bitte ich um Nachsicht, wenn meine Gedanken und Rückschlüsse nicht denen von Profis entsprechen.
    Ich schätze die Autoren und ihre Inhalte in diesem Forum sehr. Denn deren Beiträge sind umfassend und betrachten in den Erklärungen auch die "Randbereiche", deren Zusammenhänge sich für Anfänger somit besser erschließen. Vielen Dank dafür!

    @Wiko: Wir schnacken noch...

    Ouha, da habe ich ja etwas losgetreten.
    Es ist keine Aversion gegen Bücher :-), ich finde nur den Hilfe-Button oder die Online-Hilfe im Kontext zu einer Problemstellung schneller zielführend als das Inhaltsverzeichnis eines Buches nach genau dem Inhalt zu durchsuchen, der dann doch nicht in dem Verzeichnis steht.

    Also versuche ich viel zu verstehen, was in der Taxpool Online Hilfe steht - erst recht, da ich eben kein gelernter Buchhalter oder Steuerberater bin.
    Umso dankbarer erachte ich die Unterstützung, die mir hier entgegen gebracht wird.

    Wenn Du den Sachverhalt selbst nicht genau kennst oder aus Deinen Verträgen erkennst, können alle weiteren Fragen auch nicht eindeutig beantwortet werden.

    Ich habe mal nach dem Original Wortlaut gesehen, um den Sachverhalt hier bestmöglich wiederzugeben.

    Der Österrreicher betreibt eine SAAS-Lösung, also eine cloudbasierte Software Anwendung, die den Zugang zum Austausch von Autorisierungsdaten und die Durchführung eines Clearing-Prozesses für die Abrechnung von hier durchgeführten Ladevorgängen an meiner Ladestation ermöglicht.
    Der von Taxoloop o.g. erklärte Umstand b) trifft es also.

    Daher würde ich dann seine Tätigkeit als eine Leistung verstehen, die hilfreich ist, damit der Abrechnungsprozess für den Ladevorgang ermöglicht wird.

    Je nach dem, welche Lieferungen (Strom) und sonstige Leistungen (Abrechnungs- und/oder Zahlungsdienstleister, Provisionen ) von wem an wen erbracht werden, kommen unterschiedlichste Konten in Frage auf denen die jeweiligen Sachverhalte zu buchen sind um auch den unterschiedlichen umsatzsteuerlichen Regelungen zu entsprechen.

    In der Abrechnung des Österreichers wird die Vergütung des Ladeprozesses (verkaufte Menge an Strom abzügl. der anteiligen Dienstleistungskosten) im Reverse Charge Verfahren ausgewiesen und als Gutschrift auf mein Konto geleistet.

    Als steuerrechtliche Definition wird in der ´Self-Bill´ die Lieferung von Strom angegeben und das der Empfänger die Mehrwertsteuer leistet.

    Als Sollversteuerer sind bei dir die Rechnungen (insb. das Datum) für die Behandlung der Umsatzsteuer relevant.
    Als EÜRler sind für dich die Zahlungsein- und -ausgänge relevant (für ggf. Gewerbe- und Einkommensteuer).

    Du solltest das also schon beides buchen.

    Ich versuche zunächst einmal die Buchungen nach Datum für die Umsatzsteuervoranmeldung (richtig) zu erfassen.
    Da ich in Taxpool den Vorteil der Zuordnungen nach Kreditoren/Debitoren im Kontenblatt nutzen möchte, verwende ich den Experten Modus.

    Mit den EÜR relevanten Buchungen der Zahlungen in Taxpool nach dem Zufluss-/Abflussprinzip (habe ich gelernt) muss ich mich noch beschäftigen.
    Das schiebe ich derzeit noch vor mir her; dazu muss ich zunächst noch etwas mehr die Online-Hilfe konsultieren. Das war oben von mir missverständlich ausgedrückt.


    Einfache Buchungen (mit Zuordnung der Debitoren und Kreditoren) habe ich ja schon hinbekommen.
    Nun möchte ich zunächst diese Abrechnung des Österreicher richtig ins Kontenblatt bringen.

    Guten Morgen,

    Entschuldigung, ich hatte die Angaben im Profil bei "Über mich" eingestellt, nun aber den Weg gefunden, wie ich diese direkt im Post über die Signatur sichtbar machen kann.

    @WIKO:
    Ich betreibe eine öffentliche Ladestelle für E-Autos, die tatsächlich auch (sehr) gelegentlich angenommen wird.
    Die Abrechnung des hier zur Verfügung gestellten Ladevorgangs erfolgt über einen österreichischen OCPP Plattform Betreiber, der auch mit Roaming Partnern das Vergütungsmodell für die ladenden Kunden vorhält.

    Nach erfolgten Ladevorgängen erhalte ich dann die Self-Bill im Reverse Charge Verfahren mit der Vergütung für die erfolgen Ladeprozesse. Der Betrag wird vom Provider auf mein Konto überwiesen.

    Wenn man da so hier noch einmal aufdröselt, stellt sich auch die Frage, ob das überhaupt eine Lieferung ist (die erfolgt ja durch mich) oder nur eine (Dienst-)Leistung (quasi die Abrechnung) durch den Provider in Österreich ist?

    Hallo ins Forum,

    ich erhalte gelegentlich eine Gutschrift in Form einer "Self-Bill" für Lieferungen von einem Unternehmen aus Österreich mit einem Netto Betrag.
    Es gilt das Reverse Charge Verfahren, da:
    Österreich = EU
    VAT= ATUxxx vorhanden

    Ich habe das österreichische Unternehmen als Lieferant angelegt.
    Im Reiter Faktura habe ich das Erlöskonto 8315 (SKR03) " Erlöse aus im Inland steuerpflichtigen EU-Lieferungen 19% Ust." ausgewählt.

    Jetzt kommt die erste Unsicherheit:
    Im Reiter Rechnung habe ich einen Beleg RE Rechnungseingang angelegt. - Es handelt sich ja aber um eine Gutschrift, ist dann RE richtig oder müsste es RA sein?
    Der Betrag aus dem Self-Bill Dokument des Österreichers wurde netto eingetragen (Haken bei Brutto entfernt).
    Die Steuer wurde mit ´USt. normal 19,0%´ vor eingestellt und so übernommen.

    Speichern und Beenden - sieht soweit im Kontoblatt (Expertenmodus) gut aus.
    Da ich als EuR-pflichtiger, kleiner Einzelunternehmern nur die Ein- und Ausgangsrechnungen erfasse, buche nicht auch noch die Zahlungsein-/ausgänge bei der Bank.
    Ich nutze aber das Kontoblatt im Expertenmodus, da ich dort in den Zeilen den Buchungstext, Beträge, Soll-Konto (das Lernfeld) und vor allem das Habenkonto (den Debitor/Kreditor) sehen kann.

    Wenn ich jetzt in den Bericht "Einnahmen-/Überschussrechnung" sehe, finde ich unter ´Betriebseinnahmen´ die Positionen zu den jeweiligen Konten.
    Dabei ist mir aufgefallen, dass die oben beschriebene Buchung im Konto 8315 (SKR03) aber einen negativen Betrag ausweist.

    Und damit möchte ich mich an die Experten wenden. Ist das so richtig oder habe ich etwas falsch gemacht?

    Vielen Dank und
    Gruß ins Forum

    Moin Lisa,

    vielen Dank für die Erläuterungen. Beim Vergleich der Buchungsposten ist mir auch aufgefallen, dass 8400 genau falsch ist.
    In der Rechnungsmaske werden aber zur Auswahl nur die Nummern der Konten zugelassen. Da musste ich mich herantasten.

    Gelesen habe ich schon eine ganze Menge - aber mir fehlen oft die Zusammenhänge für das Verständnis. Also bleibt nur lesen, probieren und nachvollziehen.

    Es ist schade, dass sich nur sehr wenig Video Tutorials für Dummies auf DeineTube finden lassen. Aber ich denke, bei der Zielgruppe für Taxpool wird einfach ein gewisses Basis Wissen vorausgesetzt. Ich arbeite daran...

    Viele Grüße
    Lutz

    Im Einfach Buchen-Modus entspricht ja "Konto" dem Finanzkonto und damit der ´Bank´.
    Beim "Einfach Buchen-Modus" kann wohl nur auf das Haben-Konto ´Bank´ gebucht werden.
    Verstehen tue ich es aber nicht.

    Nun für schnelle Buchungen tut´s dann der "Einfach buchen-Modus". Wenn aber Kunden und Lieferanten gepflegt werden, dann finden sich die Buchungen ja in der ´Experten-Modus Liste´ wieder. Und somit dann sicher auch in Ausdrucken, Auswertungen für die EÜR, etc.

    Mühsam ernährt sich das Kaninchen - und der ´kein_Bücherwurm´.

    Viele Grüße
    Lutz

    Hallo ins Forum,

    zunächst einmal vielen Dank an den Autor von Taxpool, dass es dieses wunderbare Programm gibt und (nicht nur) für die ersten Schritte in der Mini Version kostenfrei zur Verfügung gestellt wird.

    Ich habe neben der realen auch eine Testfirma erstellt in der ich mich zunächst an das Buchführungsthema herantasten möchte. Dazu gesagt: ich bin ein kleiner nebenberuflicher Einzelunternehmer (vorsteuerabzugsberechtigt) und sehe, dass den zukünftigen Themen rund um die E-Rechnung Aufmerksamkeit gewidmet werden muss - da ist es naheliegend auf eine relevante Umgebung zu setzen. Taxpool könnte diese sein - obwohl ich mich als ´Kein_Bücherwurm´ mit dem Thema Buchhaltung recht schwer tue.

    Das grds. Prinzip der Buchung von Einnahmen und Ausgaben habe ich - glaube ich - erkannt.
    Ich möchte zu den Buchungen aber auch die Kreditoren und Debitoren sehen (vielleicht irgendwann nach denen einmal filtern) können. Hierzu habe ich gelernt, dass in der Buchungsmaske nicht auf die Lieferanten / Kunden gebucht wird.

    In der Hilfe Dokumentation habe ich dann gelesen, dass Eingang- und Ausgangsrechnungen über die Kunden-/Lieferantenverwaltung vorgenommen werden können und dann automatisch entsprechend gebucht werden.
    Also habe ich den Kreditor "Mustermann" ausgewählt und möchte dem über "Einfache Erfassung von Rechnungsdaten" eine Eingangsrechnung zuschreiben.
    Als Aufwandskonto habe ich 8400 gewählt, bin mir aber nicht sicher, ob dies so richtig ist.

    Mit "Speichern" findet sich der Eintrag in der Rechnungsliste - aber es ist kein Eintrag in der Buchungsliste (Einfach buchen oder Im Expertenmodus buchen) zu sehen.
    Dort sind 3 (dort vorgenommene) Buchungen sichtbar. Gleichwohl die Gesamtanzahl "6" beträgt. Es ist kein Filter für die Ansicht der Buchungen gesetzt.
    Hierzu freue ich mich auf eure Hilfestellungen.



    Ausgangsrechnungen werden in JTL Wawi (vorwiegend Dienstleistungen mit gelegentlichem Warenverkauf) geschrieben. Diese möchte ich aber ebenfalls in Taxpool buchhalterisch erfassen, um daraus später die UstVA, EÜR zu generieren.
    Aber ein Schritt nach dem nächsten.

    Vielen Dank!
    Gruß ins Forum